Teilungsvermessungen

Vermessungen zur Teilung eines oder mehrerer Grundstücke.

Typische Anwendungsfälle:
Parzellierung einer Teilfläche eines Grundstücke zum Kauf oder Verkauf. Aufteilung großer Flächen in einzelne Baugrundstücke.

Genauer Ablauf:

Nachdem die Teilungsgenehmigung - falls erforderlich - vorliegt, wird das zu teilende Grundstück vor Ort vermessen. Dabei werden die alten Grenzen direkt vor Ort überprüft und die neuen Grenzen in der Regel durch Grenzsteine neu abgemarkt. Alte, nicht mehr vorgefundene Grenzpunkte werden ebenfalls erneut abgemarkt.

In einem Grenztermin werden alle von der Vermessung betroffenen Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer über das Ergebnis der Grenzuntersuchung, Abmarkung und die neuen Grenzen informiert. Das Ergebnis wird in einer Grenzniederschrift als öffentliche Urkunde festgehalten.

Anschließend werden alle Meßergebnisse und Berechnungen zusammen mit der Grenzniederschrift beim zuständigen Katasteramt zur Übernahme in das Liegenschaftskataster eingereicht.

Sobald die Änderungen im Liegenschaftskataster eingetragen sind, werden der Eigentümer des zu teilenden Flurstücks, der Antragsteller - falls nicht gleichzeitig Eigentümer - das Finanzamt und das Grundbuchamt informiert.
 

Vermessungsbüro
Dipl.-Ing. Klaus Bracht

Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur
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